Applikationsbericht | Erfassen problematischer Signale mit dem Zonentrigger

dataTec Applikationsbericht | Erfassen problematischer Signale mit dem Zonentrigger

Applikationsschrift :: Schnelles und einfaches Erfassen problematischer Signale mit dem »Zonentrigger«

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Produktinformationen "Applikationsbericht | Erfassen problematischer Signale mit dem Zonentrigger"

Applikationsschrift ::  Schnelles und einfaches Erfassen problematischer Signale mit dem »Zonentrigger«

Zeigen, zeichnen, triggern.

Viele moderne Oszilloskope bieten anspruchsvolle Trigger-Bedingungen und Funktionen zur Analyse komplexer, schneller Signale. Leider kostet der Umgang damit oft mehr Zeit und Nerven, als ihr Nutzen rechtfertigt. Hier setzt der in Keysights neuen »InfiniiVision-4000X«- Oszilloskopen integrierte »Zonentrigger« an, ein einfach zu bedienendes Tool zur Erfassung selten auftretender oder intermittierender Signalanomalien und zur Charakterisierung einzelner Impulse in seriellen Datenströmen.

Bei der Fehlersuche in Digitalschaltungen erweist sich das Synchronisieren des Oszilloskops auf selten oder intermittierend auftretende Signalprobleme gelegentlich als schwierig bis unmöglich. In solchen Fällen hilft der Hardware-basierte »InfiniiScan Zonentrigger« der neuen Keysight Serie »InfiniiVision 4000X« zusammen mit dessen konventionellen Triggermöglichkeiten.

Darüber hinaus lassen sich mit dem Zonentrigger auch »gute« Signale charakterisieren, die so komplex sind, dass übliche Verfahren daran scheitern. Nachfolgend beleuchten wir die Funktion des Zonentriggers anhand einiger realer Messbeispiele.

Triggern auf nicht-monotone Flanken

Ein Digitalsignal mit einer diskontinuierlichen oder nicht-monotonen Flanke »stockt« oder weicht während des Anstiegs oder Abfalls zeitweise von der zu erwartenden Richtung ab.

Bild 1 zeigt eine solche Flanke, die zufällig und nur sehr selten auftritt. Bei Aktualisierungsraten von bis zu einer Million Kurvenzügen pro Sekunde ist das Problemsignal deutlich zu erkennen, wenn auf eine beliebige saubere ansteigende Flanke des digitalen Impulszuges getriggert wird. Aufgabe ist es jetzt, auf genau dieses Signal mit der eigenartigen Anomalie zu triggern und nicht die guten Impulse mit den sauberen Flanken darzustellen. Wenn das gelingt, kann man sich mit einem anderen Tastkopf auf die Suche nach Signalen ...

Autoren: Johnnie Hancock, Andreas Siegert Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik) Technoligies
Erschienen: Markt & Technik Nr. 48 / 30.11.2012

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