dataTec Applikationsbericht | Fehlersuche in dig. Systemen mit Oszilloskop 4000X

Applikationsbericht | Fehlersuche in dig. Systemen mit Oszilloskop 4000X
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Applikationsschrift :: Auf Fehlersuche in digitalen Systemen mit dem Oszilloskop 4000 X....

Produktinformationen
Applikationsschrift :: Auf Fehlersuche in digitalen Systemen mit dem Oszilloskop 4000 X.

Oszilloskope helfem im Designprozess einer Schaltung, die Signale zu überprüfen. In unserem Beitrag stellen wir Methoden vor, um einfach und zielsicher Signalanomalien zu finden und auf diese zu triggern.
Beim Design einer Schaltung hat es der Ingenieur mit einer Vielzahl von Fehlerkombinationen zu tun. Dazu gehören selten auftretende Störimpulse, Fehler in seriellen Datenströmen beseitigen, zu lange Impuls-Anstiegs oder -Abfallzeiten auffinden, Rauschquellen finden und selten auftretende Signalverzerrungen isolieren.

Um selten vorkommende Signalzustände aufzuspüren ist die Update-Rate eine wesentliche Spezifikation. Die Update-Rate gibt an, wie oft das zu messende Signal in einer Sekunde aufgenommen und am Bildschirm des Oszilloskops dargestellt wird. Je höher diese Rate ist, desto geringer ist die Totzeit in der das Oszilloskop „blind" ist.
Die Totzeit wird im Wesentlichen bestimmt durch die Signal-Prozess-Zeit, die zwischen den eintreffenden Triggerbedingungen verstreicht, bis eine erneute Kurvenform dargestellt werden kann. Und diese geringe Totzeit erhöht die Chance eine Signalanomalie auf dem Oszilloskop-Bildschirm zu entdecken.

Die maximale Update-Rate des InfiniiVision 4000 X von Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik) beträgt 1 Mio Kurvenformen pro Sekunde (1 Mwfms/s) bei einer Abtastrate von 5 GS/s. Bei vielen Oszilloskopen ist die Update-Rate kleiner, wodurch sich die Beobachtungszeit für den Anwender erhöht. Ist er sich über diesen Zusammenhang nicht im Klaren, kann es vorkommen, dass entsprechende Signalfehler nicht erkannt werden und es dadurch zu Fehlfunktionen der Schaltung kommen kann. Geringe Update-Raten können dazu führen, dass das Display minuten-, sogar stundenlang beobachtet werden muss, bis man einem Störimpuls gewahr wird.....

20.02.13 | Autor / Redakteur: Klaus Höing / Hendrik Härter
Erschienen: Elektronik Praxis online

Applikationsschrift :: Auf Fehlersuche in digitalen Systemen mit dem Oszilloskop 4000 X.

Oszilloskope helfem im Designprozess einer Schaltung, die Signale zu überprüfen. In unserem Beitrag stellen wir Methoden vor, um einfach und zielsicher Signalanomalien zu finden und auf diese zu triggern.
Beim Design einer Schaltung hat es der Ingenieur mit einer Vielzahl von Fehlerkombinationen zu tun. Dazu gehören selten auftretende Störimpulse, Fehler in seriellen Datenströmen beseitigen, zu lange Impuls-Anstiegs oder -Abfallzeiten auffinden, Rauschquellen finden und selten auftretende Signalverzerrungen isolieren.

Um selten vorkommende Signalzustände aufzuspüren ist die Update-Rate eine wesentliche Spezifikation. Die Update-Rate gibt an, wie oft das zu messende Signal in einer Sekunde aufgenommen und am Bildschirm des Oszilloskops dargestellt wird. Je höher diese Rate ist, desto geringer ist die Totzeit in der das Oszilloskop „blind" ist.
Die Totzeit wird im Wesentlichen bestimmt durch die Signal-Prozess-Zeit, die zwischen den eintreffenden Triggerbedingungen verstreicht, bis eine erneute Kurvenform dargestellt werden kann. Und diese geringe Totzeit erhöht die Chance eine Signalanomalie auf dem Oszilloskop-Bildschirm zu entdecken.

Die maximale Update-Rate des InfiniiVision 4000 X von Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik) beträgt 1 Mio Kurvenformen pro Sekunde (1 Mwfms/s) bei einer Abtastrate von 5 GS/s. Bei vielen Oszilloskopen ist die Update-Rate kleiner, wodurch sich die Beobachtungszeit für den Anwender erhöht. Ist er sich über diesen Zusammenhang nicht im Klaren, kann es vorkommen, dass entsprechende Signalfehler nicht erkannt werden und es dadurch zu Fehlfunktionen der Schaltung kommen kann. Geringe Update-Raten können dazu führen, dass das Display minuten-, sogar stundenlang beobachtet werden muss, bis man einem Störimpuls gewahr wird.....

20.02.13 | Autor / Redakteur: Klaus Höing / Hendrik Härter
Erschienen: Elektronik Praxis online

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