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Löten & Absaugsysteme

Große Auswahl an Lötkolben, Lötstationen, Lötspitzen und Zubehör für die mechanische Bearbeitung von Komponenten sowie Luftfiltersysteme für einen gesunden Arbeitsplatz

Löttechnik / mechanische Bearbeitung von Komponenten und gesundes arbeiten

Es gibt eine unendliche Anzahl an Hilfsmitteln, die bei der mechanischen Bearbeitung von Komponenten unerlässlich sind. Vom Löten, Entlöten über die Heißluft und Absaugung bis hin zu den Werkzeugen und dem Zubehör. Als größte Gruppe in diesem Bereich stellt das Thema „Löten" die meisten Komponenten.

Löten / Löttechnik

Weller ist führend mit seinen Lötstationen, -kolben und -spitzen weshalb hier etwas genauer auf die einzelnen Technologien eingegangen wird.

Lötspitze und Heizkörper bilden bei Weller eine Einheit und damit ein perfektes Heizsystem, um hochwertige Lötstellen herzustellen. Kombiniert mit dem richtigen Lötkolben, garantiert es das optimale Werkzeug.

Es ist hervorzuheben, dass für jede Anforderung die optimale Temperatur-Sensortechnologie und -positionierung gewählt werden kann. Mit den drei Technologien, die nur von Weller verfügbar sind, können Sie je nach Anwendungsfall die für Sie günstige Lötlösung wählen:

Active-Tip Technologie Aufheiz- und Reaktionszeit: Lötbereit in nur 3 Sek.

Bei der „Active-Tip-Technologie", gedacht für Miniatur-Lötarbeiten, sind das Heizelement (40 W) und die Temperatursensorik fest in der Lötspitze integriert. Sinkt die Löttemperatur kann dadurch sehr schnell reagiert werden, um die Temperatur der Spitze auf der Solltemperatur zu halten. Erreicht wird dadurch präzise Höchstleistung, exakte Temperaturkontrolle, schnellste Aufheiz- und Reaktionszeit und Miniatur-Lötarbeiten, die mit Standard-Löt-Werkzeugen nicht bewerkstelligt werden können.
 

Die Power-Response Technologie ist 30% schnellerMit der „Power-Response-Technologie" lassen sich Lötungen bei massereichen Verbindungen durchführen. Hervorzuheben ist, dass es eine Vielzahl an auswechselbaren Lötspitzen für dieses System gibt, so dass auch sehr enge und komplizierte Lötverbindungen hergestellt werden können. Die Lötspitzengeometrie mit Schaft ist an die Sensor-Position angepasst. Die Sensorposition ist sehr weit vorne in die Spitze verlegt und die maximale Lötleistung beträgt je nach Modell 65 W, 120 W oder 200 W. Damit werden eine schnelle Aufheizzeit und Reaktion erreicht und somit maximale Lötleistung, Erfüllung schwierigster Anforderungen mit diesem Technologietyp und optimale Balance zwischen Leistung, Kontrolle und letztlich Kosten.
Ein Lötkolben der Silver-Line Technologie benötigt nur 14 Sek. Aufheizzeit

Die „Silver-Line-Technologie" hat eine plane Oberfläche, auf der die exakt plane Oberfläche der Lötspitze aufliegt. Geheizt wird die Spitze mit 80 W. Erreicht wird dadurch eine effektive Wärmeübertragung zur Lötspitze. Dies ermöglicht Lötungen von SMD (Surface Mount Devices) als auch THT (Through Hole Technik), ein großes kostengünstiges Angebot an Lötspitzen und eine hohe Kosteneffizienz.

Zu den einzelnen Lötwerkzeugen gehören entsprechende Versorgungseinheiten, die je nach Modell unterschiedliche Temperaturen (Soll- und Ist-Temperatur) anzeigen und sehr unterschiedliche Handhabungen ermöglichen.

So gibt es Stationen, an die bis zu drei unterschiedliche Werkzeuge angeschlossen werden können, was besonders im Service-Labor von Interesse ist. Des Weiteren gibt es entsprechende Entlötspitzen mit Saugdüsen, die das flüssige Lötzinn direkt absaugen.
Ferner sind von Weller unterschiedliche IC-Aus- und -Einlötwerkzeuge erhältlich, mit denen die unterschiedlichen Gehäuseabmessungen von ICs (engl. Integrated Circuit; integrierter Schaltkreis) bewältigt werden können.

Bauformen 

Für die einzelnen Anwendungen gibt es spezifische Bauformen und Ausführungen an Lötgeräten, beginnend bei dem klassischen Lötkolben, der direkt an die Netzspannung angeschlossen werden kann, bis hin zu Lötstationen, an die mehrere Heizkörper mit unterschiedlichen Spitzen angeschlossen werden können. Die zum Einsatz kommenden Heizkörper können je nach Anwendung mit der optimalen unterschiedlichen Sensorpositionierung (siehe oben) ausgestattet sein.

Lötstationen

Weller Lötstation WX-Serie

Lötstationen bestehen mindestens aus drei Elementen: Die Steuereinheit, die die Netzspannung auf einen ungefährlichen und potentialgetrennte Spannung reduziert, dem Lötkolben mit dem Heiz- und dem Sensorelement und einer Sicherheitsablage zur Aufbewahrung des heißen Lötkolbens. Die intelligenten Lötwerkzeuge/-stationen sind parametrierbar. Das bedeutet: Lötparameter, wie Temperatur, können individuell eingestellt und im Werkzeug gespeichert werden. Somit sind sie an jede beliebige Station anschließbar und sofort mit den eigenen Parametern einsatzbereit, was eine enorme Zeitersparnis am Arbeitsplatz mit sich bringt. Das aktive Werkzeug wird im Display der Versorgungseinheit angezeigt und ein Ringlicht im Kolben zeigt den Aufheizzyklus an.

Für das Entlöten von elektronischen Bauteilen sind spezielle Entlötkolben verfügbar mit deren Hilfe das verflüssigte Metall aufgesaugt werden kann.

Gaslötkolben

Weller WP60K Pyropen Gaslötkolben KitFür den mobilen Einsatz sind Gaslötkolben erhältlich. Sie können unabhängig von einer Steckdose betrieben werden, da sie wie ein entsprechendes Feuerzeug mit flüssigem Butangas gefüllt sind und somit unabhängig von einer Energiequelle funktionieren.

Nach dem Anzünden und der Erwärmung eines katalytisch wirkenden Metallgitters, wird die Zündflamme wieder gelöscht und das an dem heißen Metallgitter vorbeistreichende Gas erhitzt dieses weiter, wobei die erzeugte Wärme an die Lötspitze weitergeleitet wird. Die mobilen Gaslötkolben sind ideal für z. B. Servicetechniker welche auf unterschiedlichen Baustellen tätig sind.

Als Zubehör oder Erweiterung sind auch Heißluft-Düsen verfügbar, mit denen sich Schrumpfschläuche über Kabel und Kabelverbinder schrumpfen lassen.

Heißluft-Lötgeräte finden hauptsächlich Anwendung bei SMD-Bauteilen (engl. Surface Mounted Device; Oberflächen montierbare Bauteile) zum Ein- und Entlöten. Kennzeichnend hierfür sind die zylindrischen, mit einem Loch, unterschiedlichen Durchmessers, versehenen Düsen, um möglichst zielgenau die heiße Luft an die Lötstelle bzw. das SMD-Bauteil zu bringen.

Lötspitzen

Für die unterschiedlichen Anwendungen und für die jeweiligen Heizkolben und Handgriffe gibt es unterschiedlichste Lötspitzen. Dabei unterscheiden sie sich hauptsächlich in der Formgebung der Spitzen, von spitz- bis stumpf-pyramidischen Zuschnitt, flacher oder messerartiger Gestaltung.

Zubehör

Vorheizplatten und Lötbäder

Für spezielle Anwendungen gibt es auch an die Lötstationen anschließbare Vorheizplatten oder Lötbäder in unterschiedlichen Abmessungen.

Leiterplatten / Platinenhalter

Zur besseren Fixierung von Leiterplatten sind entsprechende Leiterplatten- / Platinenhalter verfügbar.

Weitere Produkte ergänzen das Zubehörangebot wie Reinigungsmittel, Flussmittel, Spot-Mask, ein Kautschuk ähnliches Material, das auf Flächen aufgebracht wird, die nicht von Lötzinn benetzt werden dürfen. Nach dem Lötprozess lässt sich diese Spot-Mask einfach beseitigen.

Schwer auf Draht - Lötzinn und Lötpaste

Lötzinn gibt es entweder als Lötdraht oder Lötpaste beides wie oben bereits erwähnt ohne Bleizusatz. Lötdraht gibt es in unterschiedlichen Durchmessern, von 0,3 mm bis 1,6 mm, aufgewickelt auf Rollen mit unterschiedlichen Gewichten von 0,25 kg bis zu 1 kg.

Beim Lötprozess entstehen Dämpfe, die frei werdende Schadstoffe und Feinstaubpartikel enthalten. Daher sind in der EU seit 2013 nur noch bleifreie Lötdrähte oder Lötpasten zulässig. Um die Gesundheitsrisiken weiter zu minimieren, sollte eine Absaugung, Filterung und erneute Zuführung der Raumluft über entsprechende Absaugsysteme gewährleistet werden. Aufgrund der Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz wird das Thema „Luftabsaugsysteme" hier weiter ausgeführt.

Luftabsaugsysteme für saubere und gesunde Luft am Arbeitsplatz

An vielen Arbeitsplätzen entstehen bei der Durchführung von Arbeitsabläufen wie z. B. Löten, Kleben, Schweißen und Lasern unterschiedlichste Schadstoffe wie Feinstaubpartikel und Gase. Andere Tätigkeiten bergen wiederum Gefahren wie Asbeststaub, Smog, Pigmente, Fasern, Bakterien und Viren. Diese Schadstoffe und Krankheitserreger gilt es abzusaugen, zu filtern und wieder der Raumluft in gereinigter Form zuzuführen.  

Im Kontext des Themas Löttechnik kann veranschaulicht werden wie wichtig entsprechende Luftabsaugsysteme am Arbeitsplatz sind. Zumal inzwischen in vielen Ländern gesetzliche Richtlinien zur Verbesserung und Reinhaltung der Luft am Arbeitsplatz, welche die Reinigung und Vermeidung gefährlicher Schadstoffe in der Luft vorschreiben, bestehen. 

Demnach wird die Gefahr beim Löten aufgrund der Umstellung auf bleifreie Lötdrähte und -pasten unterschätzt. Entgegen der allgemein gängigen Meinung ist bleifreies Löten nicht schadstoffarm und somit auch nicht gesünder und umweltfreundlicher. Im Gegenteil: bleifreie Lötdrähte und -pasten enthalten eine hohe Anzahl an „lungengängigen" Feinstaub-Partikel, die durch das Atmen in die tiefen Zonen der Lunge aufgenommen werden. Durch die Verwendung von mehr Flussmittel bei höheren Löttemperaturen steigt die Partikelpräsenz erheblich. Die Anzahl der Partikel erhöht sich fast um den Faktor 2, wenn die Löttemperatur um 30 K erhöht wird. Diese Partikel können Krebs, Atembeschwerden und Allergien auslösen. Zum Schutz am Arbeitsplatz ist es daher wichtig, ein Absaugsystem zu verwenden, das in der Lage ist, diese Partikel und Gase zu separieren und die gereinigte Luft wieder am Arbeitsplatz zuzuführen. Dies spart Energie und verringert Kosten.

Die Ablagerung von Feinstaub im menschlichen Körper geht schleichend voran:

  • Je kleiner die Partikel, desto tiefer können sie in die Atemorgane eindringen
  • Je tiefer das Eindringen der Partikel, desto höher sind die gesundheitlichen Risiken.
  • Feinstpartikel werden über die Alveolen (Lungenbläschen) aufgenommen und gelangen in den Blutkreislauf.

Ablagerung von Feinstaub im menschlichen Organismus und Vergleich der Löt-Feinstäube am Arbeitsplatz nach einem Lötvorgang von 90 Minuten

Ein kleiner Vergleichstest veranschaulicht die Notwendigkeit einer Filterung der Löt-Feinstäube am Arbeitsplatz nach einem Lötvorgang von 90 Minuten.

Bei der Nutzung sollten dann, wenn der Lötqualmfaden nicht mehr komplett aufgenommen wird, die Filter gewechselt werden. Je nach Mobilstationsmodell unterscheidet man:

  • Feinstaubfilter, eingesetzt in Standard-Anwendungen bei Lötungen mit wenig Flussmittel und geringer Schadstoffbelastung.
  • Kompaktstofffilter, gefertigt aus Schwebstofffilter. Sie sind geeignet, Partikel bis zu einer Größe von 0,3 µm auszufiltern. Die Filterklasse ist E12 mit einer mittleren Filtereffizienz von 95,5 % .
  • Breitbandgasfilter, werden eingesetzt um schädliche Gase und Dämpfe zu filtern. Sie bestehen aus Aktivkohle und Puratex zu jeweils gleichen Teilen. Gasanteile mit hohem Molekulargewicht werden durch die Aktivkohle gereinigt. Gase mit niederem Molekulargewicht werden durch Puratex in ihrer chemischen Zusammensetzung geändert und dadurch in unschädliche Gase gewandelt.

Potentiale der richtigen Löttechnik

Zusammenfassend können durch die Auswahl der richtigen Löttechnik unter anderem folgende Vorteile für sich genutzt werden:

  • Durchführung von Miniatur-Lötarbeiten
  • Schnelles und präzises Durchführen der Lötarbeiten
  • Optimale Balance zwischen Leistung, Kontrolle und letztlich Kosten
  • Schwierigste Anforderungen bewältigen
  • Lötungen von SMD (Surface Mount Devices) als auch THT (Through Hole Technik)
  • Hohe Kosteneffizienz
  • Gesundes arbeiten

Auswahlkriterien für Löttechnik

Damit stehen schon einige Auswahlkriterien für die richtige Löttechnik fest:

  • Einsatzgebiet / Anwendung
  • Material des zu bearbeitenden Komponente
  • Abmessungen der Werkstücke
  • Die zur Durchführung der Lötarbeiten verfügbaren Betriebseinrichtungen
  • Eventuell vorhandene Regeln der Technik
  • Arbeitssicherheit
  • Wirtschaftliche Fertigung

Unsere Spezialisten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um die für Sie richtige Löttechnik und das für Sie richtige Luftabsaugsystem zu finden.

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