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Keysight - AP-ELINFO1005 - Applikationsschrift :: Segmentierung des Datenspeichers in Oszilloskopen

Keysight AP-ELINFO1005 Applikationsschrift :: Segmentierung des Datenspeichers in Oszilloskopen

Applikationsschrift :: Segmentierung des Datenspeichers in Oszilloskopen. Mit weniger Speicher mehr Daten erfassen Wenn Messsignale ein niedriges Tastverhältnis aufweisen oder lange totzeiten zwischen Datenburst...
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Applikationsschrift :: Segmentierung des Datenspeichers in Oszilloskopen Applikationsschrift :: Segmentierung des Datenspeichers in Oszilloskopen.
Mit weniger Speicher mehr Daten erfassen

Wenn Messsignale ein niedriges Tastverhältnis aufweisen oder lange totzeiten zwischen Datenbursts, wie etwa bei paketierten seriellen Datenströmen, dann kann ein Oszilloskop mit segmentierter Nutzung seines Datenspeichers über eine längere Zeit aufzeichnen und dabei eine größere Zahl von Datenpaketen mit höherer Abtastrate erfassen.

Jedes Oszilloskop hat nur eine begrenzte Signalspeicherkapazität.
Man sollte immer vor Augen haben, dass die Speichertiefe eines Oszilloskops die Länge der Aufzeichnungsdauer bei einer bestimmten Abtastrate bestimmt, somit die Zahl der seriellen Pakete, die das Oszilloskop aufzeichnen kann.

Man kann natürlich ganz einfach die Zeitbasis des Oszilloskops auf ganz langsam stellen, wenn man eine lange Aufzeichnungsdauer haben und viele Datenpakete erfassen will, dennoch werden Oszilloskope automatisch ihre Abtastrate zurückschalten, wenn die maximale Aufzeichnungsdauer bei maximaler Abtastrate überschritten würde. Und wenn die Abtastrate reduziert wird, sinkt die Auflösung.
Das Oszilloskop kann dann die Signalverläufe horizontal und vertikal nicht mehr mit entsprechender Genauigkeit erfassen (gemessen an der Bandbreite des Oszilloskops und seiner maximalen Abtastrate).

Bei einem Oszilloskop der Familie Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik) infiniiVision (Serien 5000, 6000, 7000) beträgt die maximale Speichertiefe 8 Millionen Punkte, die maximale Abtastrate 4 Gsample/s. Damit kann das Oszilloskop bei maximaler Abtastrate maximal 2 ms lang aufzeichnen (maximale Aufzeichnungsdauer = Speichertiefe/Abtastrate).

Was macht man aber, wenn man hundert oder gar tausend Impulse oder Datenbursts erfassen und vergleichen möchte?
Wenn man eine längere Aufzeichnungsdauer braucht (also mehr serielle Pakete erfassen möchte), die Abtastrate aber unverändert lassen möchte, dann kann man natürlich ganz einfach ein Oszilloskop mit mehr Speicher kaufen. ein solches Gerät ist allerdings möglicherweise nicht ganz billig (wenn es ein solches überhaupt gibt). Weisen die zu erfassenden Signale allerdings lange Totzeiten auf.....

Erschienen: elektronik industrie 5/2010, www.elektronik-industrie.de
Autoren: Johnnie Hancock Produktmanager Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik) und Peter Kasenbacher Product line Manager Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik)

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Applikationsschrift :: Segmentierung des Datenspeichers in Oszilloskopen.
Mit weniger Speicher mehr Daten erfassen

Wenn Messsignale ein niedriges Tastverhältnis aufweisen oder lange totzeiten zwischen Datenbursts, wie etwa bei paketierten seriellen Datenströmen, dann kann ein Oszilloskop mit segmentierter Nutzung seines Datenspeichers über eine längere Zeit aufzeichnen und dabei eine größere Zahl von Datenpaketen mit höherer Abtastrate erfassen.

Jedes Oszilloskop hat nur eine begrenzte Signalspeicherkapazität.
Man sollte immer vor Augen haben, dass die Speichertiefe eines Oszilloskops die Länge der Aufzeichnungsdauer bei einer bestimmten Abtastrate bestimmt, somit die Zahl der seriellen Pakete, die das Oszilloskop aufzeichnen kann.

Man kann natürlich ganz einfach die Zeitbasis des Oszilloskops auf ganz langsam stellen, wenn man eine lange Aufzeichnungsdauer haben und viele Datenpakete erfassen will, dennoch werden Oszilloskope automatisch ihre Abtastrate zurückschalten, wenn die maximale Aufzeichnungsdauer bei maximaler Abtastrate überschritten würde. Und wenn die Abtastrate reduziert wird, sinkt die Auflösung.
Das Oszilloskop kann dann die Signalverläufe horizontal und vertikal nicht mehr mit entsprechender Genauigkeit erfassen (gemessen an der Bandbreite des Oszilloskops und seiner maximalen Abtastrate).

Bei einem Oszilloskop der Familie Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik) infiniiVision (Serien 5000, 6000, 7000) beträgt die maximale Speichertiefe 8 Millionen Punkte, die maximale Abtastrate 4 Gsample/s. Damit kann das Oszilloskop bei maximaler Abtastrate maximal 2 ms lang aufzeichnen (maximale Aufzeichnungsdauer = Speichertiefe/Abtastrate).

Was macht man aber, wenn man hundert oder gar tausend Impulse oder Datenbursts erfassen und vergleichen möchte?
Wenn man eine längere Aufzeichnungsdauer braucht (also mehr serielle Pakete erfassen möchte), die Abtastrate aber unverändert lassen möchte, dann kann man natürlich ganz einfach ein Oszilloskop mit mehr Speicher kaufen. ein solches Gerät ist allerdings möglicherweise nicht ganz billig (wenn es ein solches überhaupt gibt). Weisen die zu erfassenden Signale allerdings lange Totzeiten auf.....

Erschienen: elektronik industrie 5/2010, www.elektronik-industrie.de
Autoren: Johnnie Hancock Produktmanager Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik) und Peter Kasenbacher Product line Manager Keysight (vormals Agilents elektronische Messtechnik)


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